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Tauchen für Menschen mit Behinderung


Das Behindertentauchen umfasst alle Aspekte des Tauchens mit behinderten Menschen. Auch behinderte Menschen können, je nach Art der Behinderung, tauchen lernen und weltweit anerkannte Qualifikationen erwerben.

Für unsere behinderten Schüler haben wir einen eigenen behindertengerechten Sanitärbereich mit barrierefreiem Zugang zum Hallenbad.

Schüler können im Einzelunterricht mit ihren Angehörigen oder in kleinen Gruppen das Tauchen erlernen.

U.a. Kooperation mit der Helene Keller Schule in Damp.
( Schule für Körperbehinderte mit angeschlossenem Internat )


Bilder

Die ersten Tauchübungen mit Tauchlehrer Peter Lange

Aqua - Tauchtherapie, was ist das ?

Du bist Dir nicht sicher, ob Tauchen für dich das Richtige ist?

Mit uns kannst du es einfach ausprobieren - bei unserem Schnuppertauchen.

Dort hast du die Möglichkeit, in ca. 32 Grad warmem Wasser in einem Schwimmbad das Tauchen mit Tauchgerät unter Anleitung eines qualifizierten Tauchlehrers zu testen. Der Wasserstand ist dabei auf Stehhöhe. Fundierte Open-Water-Kurse im Freiwasser, Meer oder Seen eröffnen dir anschließend eine fantastische Welt der Schwerelosigkeit.

Auch eine in der Mobilität stark eingeschränkte Person mit MS, Paraplegie wie auch Rollstuhlfahrer können an diesem einzigartigen Sport teilhaben. Selbst für Menschen mit einer starken Sehbeeinträchtigung ist es eine unglaubliche Erfahrung, sich in einem geschützten Raum fallen und treiben zu lassen.

Für viele Menschen mit Handicap reicht die Restkraft des Körpers, um unter Anleitung eigenständige Bewegungen durchzuführen. Bei zahlreichen Mobilitätseinschränkungen bietet diese Therapieform zudem die einzige Chance, sich selbständig zu bewegen.

Ziel dieser Tauchtherapie ist es, eine deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes und der Körperfunktionen, wie z. B. Atmung und Kreislauf zu verbessern. Die im Trockenen nicht oder kaum möglichen Bewegungen lösen oder lockern Muskelspasmen auf und beugen Versteifungen vor. Koordination und Ausdauer steigen. Der Wasserdruck fördert den Blutrückstrom aus den Venen.

Der erste Weg

Try Scuba, das Schnuppertauchen und die Vorbereitung:

  • Im Erstgespräch; Kennenlernen und Vertrauen schaffen, dies beinhaltet auch eine ausführliche Anamnese
  • Einweisung und Trockenübung mit dem Tauchgerät
  • Anpassen der Tauchausrüstung (Jacket)
  • Unterwasserzeichen, nonverbale Kommunikation besprechen

Wir gehen ins Wasser

Mit Lifter oder Duschrollstuhl wird man behutsam ins Wasser gelassen. Durch die Zugabe von Luft in das Jacket beginnt die erste Wassergewöhnung. Ein leichtes Gleiten auf dem Wasser mit Übungen durch den Instruktor soll Vertrauen schaffen. Erst jetzt wird die Pressluftflasche durch eine Assistenzkraft, die sich ebenfalls im Wasser befindet, montiert. Mit dem Atemregler im Mund und der aufgesetzten Tauchermaske kann das Abenteuer beginnen.

Ganz wichtig: Wir Instruktoren sehen uns als sichere Begleiter, die Geschwindigkeit und Richtung bestimmt der Klient. Unsere Philosophie ist es, dass der Klient autark bleibt und seine Selbstständigkeit nicht aufgeben muss. Jeder Tauchgang ist so individuell, wie der Mensch an sich und so werden auch die ersten Bewegungsabläufe durchgeführt. An den leuchtenden Augen lässt sich leicht erkennen, was für einen Spaß alle unter Wasser haben.

Das Ganze ist idealerweise der Anfang einer Aqua-Tauchtherapie. Im weiteren Verlauf können bei den einzelnen Tauchübungen auch Ergotherapeuten und Osteopathen etc. hinzugezogen werden, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

Wie geht's weiter?

Wenn du die Faszination Tauchen für dich entdeckt hast, kannst du dich weiter ausbilden lassen vom

Open Water Diver
bis zum
Instructor für Handicap-Diving

Nähere Informationen über:
DIWA Director Deutschland-Nord
Peter Lange
Ostseeresidenz 9
24351 Damp
Tel.: 0162 430 58 56

 


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